Planungshilfe für Gastronomiebetriebe
Restaurant-Website: Menü, Reservierung oder Bestellsystem?
Aktualisiert:
Zuerst den Gästeweg festlegen
Ein Restaurant mit Vor-Ort-Gästen braucht zunächst eine aktuelle Speisekarte, Öffnungszeiten, Anfahrt und einen klaren Kontaktweg. Eine Tischanfrage ist noch keine bestätigte Reservierung. Abholung und Lieferung benötigen einen separat abgestimmten Bestellprozess: Eine Website mit Speisekarte nimmt nicht automatisch Zahlungen an oder übermittelt Bestellungen an die Küche.
Quellen: die unten aufgeführten offiziellen Desivo Paketseiten.
Kostenlos · ohne Anmeldung
Ihr Restaurant-Website-Plan in vier Antworten
Wählen Sie den gewünschten Ablauf. Sie erhalten einen passenden Funktionsumfang, eine Unterlagenliste und konkrete Abnahmetests — als Briefing für Ihr Team oder Ihren Webanbieter.
Der Planer berechnet das Ergebnis in Ihrem Browser. Er versendet oder speichert Ihre Antworten nicht auf einem Server. Kein Website-Scan, keine KI-Anfrage und keine Preiszusage.
Drei unterschiedliche Umfänge statt eines Gastronomie-Pakets
Beginnen Sie mit der Aufgabe Ihrer Gäste. Wer einen Tisch für den Abend sucht, braucht Menü, Standort und Kontakt. Wer Essen nach Hause bestellen möchte, braucht zusätzlich Lieferbedingungen und eine eindeutige Bestellbestätigung.
- Informationswebsite: Speisekarte als lesbarer Seitentext, Preise, Öffnungszeiten, eigene Bilder und Anfahrt.
- Tischanfrage: Datum, Uhrzeit, Personenzahl und Rückmeldung des Restaurants. Der Tisch wird erst nach Bestätigung verbindlich.
- Bestellsystem: Warenkorb, Varianten, Abholung oder Lieferung, Zahlungsweg und Übergabe an das Team. Separat zu vereinbaren.
Eine Speisekarte, die auf dem Smartphone funktioniert
Gäste sollten ein Gericht und seinen Preis finden können, ohne eine Datei herunterzuladen oder ein Foto zu vergrößern. Eine HTML-Speisekarte ermöglicht lesbare Kategorien und Texte. Ein PDF kann ergänzend angeboten werden.
Vor der Umsetzung klären wir, wer Namen, Preise, Verfügbarkeit sowie Zutaten- und Allergenangaben freigibt. Diese Informationen werden nicht geraten.
Reservierung: Was passiert nach dem Absenden?
Bestätigt Ihr Team Tische manuell, muss die Website „Anfrage gesendet“ statt „Tisch reserviert“ anzeigen. Eine automatische Zusage setzt ein geprüftes Verfügbarkeitssystem und vom Restaurant freigegebene Regeln voraus.
Ein vorhandenes Reservierungssystem kann über einen Link oder eine Integration weiterverwendet werden. Ob eine Synchronisation möglich ist, wird mit den Möglichkeiten des Anbieters abgeglichen, bevor sie zugesagt wird.
Abholung und Lieferung: Entscheidungen für das Angebot
Ein vollständiges Bestellsystem greift in den Küchenalltag ein. Für ein belastbares Angebot brauchen wir konkrete Antworten.
- Bieten Sie Abholung, Lieferung oder beides an?
- Welche Liefergebiete, Gebühren und Mindestbestellwerte gelten?
- Wer nimmt Bestellungen an, und was passiert außerhalb der Küchenzeiten?
- Wie werden Extras, Varianten, ausverkaufte Gerichte und Preisänderungen gepflegt?
- Wird online, bei Abholung oder über einen anderen bestätigten Zahlungsweg bezahlt?
- Wie erfahren Gäste, ob die Bestellung angenommen wurde, abgelehnt wurde oder eine Rückfrage nötig ist?
Diese Unterlagen helfen beim Projektstart
Bereiten Sie aktuelle Speisekarte, Küchen- und Öffnungszeiten, Adresse, Geschäftskontakt, Logo und Bilder mit geklärten Nutzungsrechten vor. Ergänzen Sie Ihre bisherige Website und den Namen bestehender Reservierungs- oder Bestellanbieter.
Legen Sie fest, wer Inhalte später pflegt. Eine dauerhaft gleichbleibende Karte braucht einen anderen Prozess als ein täglich wechselnder Mittagstisch. Gästelisten und Zahlungsdaten gehören nicht in das erste Projektbriefing.
Abnahme: Den tatsächlichen Gästeweg testen
Eine schöne Vorschau ist noch kein funktionierender Betriebsablauf. Bestell- und Zahlungsprüfungen finden in der vereinbarten Testumgebung statt.
- Speisekarte, Preise und Telefonnummer bleiben auf kleinen Bildschirmen lesbar.
- Das Formular erklärt eindeutig, ob es eine Anfrage versendet oder eine Reservierung bestätigt.
- Eine Testanfrage erreicht den vorgesehenen Empfänger; die Erfolgsmeldung allein genügt nicht.
- Ein vereinbartes Bestellsystem behandelt geschlossene Küche, Adressen außerhalb des Liefergebiets und fehlgeschlagene Zahlungen verständlich.
- Der Betrieb kann Öffnungszeiten, Preise und Verfügbarkeit im vorgesehenen Pflegeprozess ändern.
Kosten: Website und Betriebssystem getrennt vergleichen
Die aktuellen Erstellungspreise stehen in den Desivo-Paketen. Erweiterte Reservierung, Online-Bestellung, Kassenschnittstellen und kostenpflichtige Drittanbieter werden separat bestätigt. Umfang, Einrichtungskosten und laufende Gebühren gehören vor Projektbeginn in das Angebot.
Eine Demo zeigt die Gestaltungsrichtung. Sie belegt nicht, dass Zahlung, Lieferung oder Küchenübergabe bereits funktionieren. Der sinnvollste Einstieg ist der kleinste Umfang, der zu Ihren Gästen und Ihrem Team passt.
Häufige Fragen
Brauche ich ohne Lieferservice einen Onlineshop?
Nein. Speisekarte, Anfahrt und Tischanfrage können genügen. Abholbestellungen sind nur sinnvoll, wenn Sie diese anbieten und im Betrieb zuverlässig bearbeiten können.
Entfallen mit einer eigenen Website alle Provisionen?
Nein. Zahlungsanbieter, Buchungstools, Hosting und Integrationen können eigene Gebühren haben. Entscheidend sind die bestätigten Vertragsbedingungen, nicht das Versprechen „keine Kosten“.
Ist die kostenlose Demo eine kostenlose fertige Website?
Nein. Vorschau und kostenpflichtige Umsetzung sind getrennte Schritte. Veröffentlichung und Funktionen werden im Projektumfang vereinbart.
Garantiert Desivo Reservierungen über Google?
Nein. Eine Website kann Auffindbarkeit und Kontakt erleichtern. Suchergebnisse und Anfragen hängen auch von Nachfrage, Wettbewerb und Angebot ab.